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18.07.2010 --- Transgender-Tisch "Still-Leben Ruhr-Schnellweg" PDF Drucken
Geschrieben von: Tamara   
Sonntag, den 18. Juli 2010 um 00:00 Uhr


Transgender-Tisch 2010 - der Bericht:

 

Still-Leben Ruhr-Schnellweg - Sonntag, der 18.07.2010 - Standort: A40 Höhe Dortmund, Block 109, km 24.5, Ausfahrt Wittekindstraße, Tisch 23, 24 und 25

Gähnende Leere als Tamara und Steffi nebst Sohn pünktlich die Tische erreichten… Das Catering-Team stand im Stau, kein Durchkommen, Parkplatz am A…der Welt, und dann mit einem vollbepackten Bollerwagen 1,4km durch die Menschenmasse quälen … Nach und nach trudelten auch die anderen Teilnehmer des Transgender-Tisches ein.

Das Projektbanner wurde aufgehängt, die Bildtafel zusammengebaut und Schirme aufgestellt. Anschließend wurden die Tische mit leckeren Brötchen und Getränken bestückt sowie ein wenig geschmückt.

Es war voll! Statt der erwarteten 1 Million Besucher wagten sich tatsächlich über 3 Millionen Menschen auf die Autobahn. Ausnahmezustand… der Veranstalter am Limit … und leider auch die Toi-Toi-Toiletten ...

28 Grad im Schatten, doch unser Team hielt sich tapfer. So wurde der Tag ein voller Erfolg auf ganzer Linie. Am Ende des Tages waren wir aber völlig erschöpft und freuten uns auf eine erfrischende Dusche.

 

Jennifers Fotoplakat „Transgender im Alltag“ war ein echter Blickfang.

Steffi, Jennifer, Tamara und auch Andere klärten neugierige Passanten auf. Es ist jedoch immer wieder erstaunlich, wie unwissend die Öffentlichkeit teilweise ist, aber wir trafen auf neugierige Menschen, die der Transgenderthematik offen und interessiert gegenüberstanden und so manch einer zog mit einem „Ahhh, so ist das also.“ weiter seines Weges.

Eine Psychologin und ein Mitarbeiter der Aidshilfe waren sehr interessiert. Vielleicht hören wir noch etwas von den beiden.

Ebenso freuten wir uns über den Besuch eines Forumsneulings und weiteren Bekannten aus dem Projekt "en femme".

Es war anstrengend, aber ein voller Erfolg im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit. Wir verschenkten zahlreiche Lollis, wobei das Prinzip Sille und Elisa verteilen Lollis an die Kinder, während deren Eltern sich uns dann nicht mehr entziehen konnten, gut funktioniert hat. Tamara durfte dann Rede und Antwort stehen und den Passanten erklären, was es mit Transgendern und der Transsexualität auf sich hat.

Wir bekamen Steine aus der Ruhr geschenkt (diese hatten einige Kinder vorher gesammelt und angemalt).

 

 

Unsere Tischnachbarn waren klasse und sehr freundlich und Manu und noch eine Bekannte schrieben mit an einem Gedicht welches dann am Nachbartisch öffentlich vorgelesen wurde.

Mit anderen Worten - die Menschen suchten Kontakt und nichts schien fremd zu sein, niemand hatte Berührungsängste - wir waren ein ganz normaler Teil einer Alltagskultur.

Und das Beste: Da das Projekt Stillleben so ein wahnsinniger Erfolg war, denkt der Veranstalter über eine mögliche Wiederholung nach!

Also eventuell…to be continued….

Einen herzlichen Dank für die Teilnahme möchten wir an dieser Stelle auch den Anwesen der Lili Marlene, einem Verein aus Dortmund für Transgender und Interessierte Personen richten.

 

Wir danken allen Anwesenden für ihre Unterstützung auch wenn es wegen der Hitze anstrengend war, hatten wir viel Spaß. Es warein wunderbares Erlebnis!

... bis zum nächsten mal,
Sille und Tamara ...

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 12:18 Uhr
 
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