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01.08.2009 --- 2. Pef-Geburtstagsfeier PDF Drucken
Geschrieben von: Tamara   
Samstag, den 01. August 2009 um 00:00 Uhr

Was für ein Geburtstag!

 

75 von 80 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gemeinsam den 2. Geburtstag vom Projekt "en femme" (PEF) in der Bürgerbegegnungsstätte in Porta Westfalica gefeiert und sogar ihrem Projekt ein Ständchen gesungen.

Einige sind bereits am Freitag angereist und haben das en-femme-Sein in Porta Westfalica und Minden ausgelebt und genossen. Andere reisten teilweise mit erheblicher Verspätung aufgrund von Stausituationen auf den Autobahnen am Samstag an. Die einen nahmen längere und andere kürzere Anfahrtswege aus München, Nürnberg, Dorsten, Wolnzach, Frankfurt, Nordhorn, Osnabrück, Lüdinghausen, Unterfranken, Hamburg, Remscheid, Hildesheim, Quickborn, Lüneburg, Mühlheim an der Ruhr, Raum Aschaffenburg, Raum Aachen, Hannover und weiteren Gebieten aus Bayern, Niedersachsen und natürlich aus Nordrhein-Westfalen in Kauf, um mitzufeiern. Lohnen sich solche langen Anreisewege wirklich?

Die positive Resonanz im Forum als Feedback auf den Abend von den Teilnehmerinnen spricht eindeutig dafür.

Die PEF-Events bieten eine ganz besondere Atmosphäre, denn sie finden in angenehmen Räumlichkeiten statt, die gleichzeitig optimale Bedingungen für die ersten Schritte en femme aus den eigenen vier Wänden unter Gleichgesinnte aufweisen. Die Parkmöglichkeit liegt direkt hinter dem Haus, kaum einsehbar von Dritten; in der Location stehen großzügige Toilettenbereiche zum Umziehen und Schminken zur Verfügung; Schminkhilfe wird angeboten; für das leibliche Wohl wird durch ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Büffet und einer großen Auswahl an alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken sowie Heißgetränken gesorgt; die Teilnehmerinnen nehmen sofort Kontakt mit anderen / fremden Teilnehmerinnen auf und führen offene und ernsthafte Gespräche; die Musik läuft nur im Hintergrund und ermöglicht somit eine angenehme Gesprächsatmosphäre; der Abend wird nicht durch Showeinlagen oder ähnlichem unterbrochen; ein herzlicher Empfang gehört selbstverständlich dazu; die Events werden nur für bestimmte Personengruppen ausgeschrieben, um einen geschützten Rahmen zu bieten; und vieles mehr.

So stand auch der 2. PEF-Geburtstag ganz im Zeichen der Transgender-Mädels und Partnerinnen. Wie schon im vorherigen Jahr durften ausnahmsweise auch befreundete oder verwandte Männer teilnehmen, sofern sie aus ernsthaften und seriösen Interesse und zur moralischen Unterstützung in Begleitung einer TG-Teilnehmerin mitgekommen sind oder aus anderen Gründen mit dem Thema vertraut sind.

Um 16.00 Uhr reisten die ersten TG-Mädels an, um sich umzuziehen und sich beim Schminken unterstützen zu lassen. Ab 17.00 Uhr trudelten nach und nach mehr und mehr Gäste ein. Zuerst versammelten sich alle im Eingangsbereich und fingen sofort an, sich zu unterhalten und alte und neue Gesichter zu begrüßen. Wie immer war es sofort sehr herzlich. Um 18.00 Uhr wurden die Türen zum Saal und zum Sektempfang geöffnet.

Sonya leitete den Abend mit einer kurzen Ansprache anlässlich des Geburtstages ein und die Teilnehmerinnen ehrten das Geburtstagskind mit einem Ständchen. Danach wurde das Büffet eröffnet.

Auf dem langen Büffettisch standen u.a. Brotkörbe mit unterschiedlichen Brotsorten, Party- und Putenschnitzel, Frikadellen, zwei Sorten Kartoffelsalat, Tomaten-Mozzarella-Platten, Käse-Igel- und Käseplatten, Salatbüffet, Fischplatten, Kochschinken-Spargel-Platten, süße Nachspeisen und jede Menge Getränke (Bier, Wein, Kaffee, Cola, Wasser, Fanta, Sprite...).

Die Teilnehmerinnen bedienten sich am kalten Büffet und suchten sich in den zwei Sitzbereichen einen Platz in netter Gesellschaft, um beim Essen die Kontakte und Gespräche zu vertiefen. Die Musik lief dezent im Hintergrund.

Nach dem Essen gingen einige Teilnehmer raus vor die Tür in die lauwarme Sommernacht. Dort standen Bänke für sie bereit. Andere Teilnehmer blieben in den Räumlichkeiten. Überall wurde fast ununterbrochen geschnattert.

Das Event ging bis spät in die Nacht. Wäre das ORGA-Team  nicht von den Vorbereitungen so erschöpft und müde gewesen, hätte es auch noch 2 Stunden länger gehen können.

An dieser Stelle möchte ich den vielen fleißigen Helfern danken - insbesondere meiner Mutter und Schwiegermutter, die schon um 7.00 Uhr mit mir in der Küche gestanden haben, um das Gemüse klein zu schneiden, Eier zu pellen und vieles mehr, und Ingeborg und Franziska (Kolleginnen von mir) sowie Jessica (Zwillingsschwester von Franziska) für ihren unermüdlichen Einsatz in den Nachmittagsstunden, um die Platten anzurichten und zu dekorieren. Einen großen Dank möchte ich auch an das WEZ-Team Porta Westfalica / Hausberge richten, die stundenlang das Fleisch und die Mousse zubereitet haben und uns immer wieder so großartig unterstützen, damit die Events ein voller Erfolg werden.

Es war mal wieder ein toller Abend, der viel zu schnell verging.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Juli 2010 um 22:07 Uhr
 
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